Ich hoffe, ich kann euch hier ein wenig meinen Weg aufzeigen, euch in die Welt der Bücher zaubern und zeigen, wie das Leben als Autorin wirklich ist.

Meine Pläne für 2018

 

Bevor ich euch die Pläne für das Jahr 2018 vorstellen, erst noch einmal kurz zu diesem Jahr:

Am 1. Dezember  erscheint die 4 Sonderausgabe zu Llora por el amor -  Neue Wege   auf dem Markt.

Ich hoffe, ihr freut euch schon darauf, die Sonderausgabe wird etwas dicker, ca. 230 Seiten, mit ganz viel Spannung und Liebe. Ich verspreche euch, dass ihr gespannt sein dürft. 

Zudem kommt die neue Internetseite online, es gibt neue Produkte im Onlineshop und noch einige Überraschungen.
Wie es dann weitergeht, war wirklich nicht leicht zu entscheiden.

Ich wollte eigentlich mit der 'Eine Kleinigkeiten' Reihe weitermachen, doch so ganz einfach klappt das nicht. Das Problem ist, dass ich ja gerne auch ein Buch über Lia's Schwester schreiben möchte. Wenn ich jetzt aber erst das Buch von Lia herausbringe, erfahrt ihr automatisch, wie es bei Lias Schwester weitergeht und das nimmt die Spannung weg. Sollte ich aber erst das Buch der Schwester schreiben und veröffentlichen, erfahrt ihr ja automatisch auch, wie es bei Lia weitergeht, also, egal wie rum, es wäre nicht so toll, deswegen habe ich jetzt einen Kompromiss gefunden, mit dem ihr hoffentlich alle zufrieden seid und der für mich am besten passt.

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Ganz viel Trubel in 2016 und die Pläne für 2017

Einen wunderschönen Weihnachtsgruß zwischen Weihnachten und Neujahr an euch alle. Ich habe mir gedacht, es wird Zeit für ein Resümee von 2016, gleichzeitig möchte ich einen Ausblick auf 2017 und meine Pläne geben. 

2016 war privat und beruflich einiges bei mir los. Wie viele von euch wissen, habe ich im April meinen dritten Sohn zur Welt gebracht und privat hat sich alles noch einmal bei uns geändert. Unsere Familie ist noch mehr zusammengerückt und alle sind ganz verrückt nach unserem kleinen Engel. 

Eigentlich wollte ich etwas kürzer treten:

2016 steht ja eh ganz im Stern von El Puerto, ich hatte schon ein Buch vorgeschrieben, doch bereits sehr schnell habe ich gemerkt, dass meine Ideen nur so aus mir herausgesprudelt sind, auch wenn ich gerade erst ein Kind zur Welt gebracht habe. Oder vielleicht auch genau deshalb. So habe ich mich jedes Mal, wenn der Kleine schläft, hingesetzt und habe geschrieben, und mache es immer noch, da ich als Künstlerin gar nicht anders kann, als meine Ideen und Gedanken auch festzuhalten und mir es auch wirklich gut tut, aus dem Alltag in diese tollen Welten einzutauchen und ein wenig eine Auszeit zu nehmen.

Für mich ist meine Arbeit ja keine Arbeit, sondern eine Liebe und eine Leidenschaft, ohne die ich gar nicht mehr kann und die ich einfach nur genieße. 

Ich habe 2016 auch mit diesem Blog begonnen, da ich meine Leser ein wenig mehr in meine private Welt eintauchen lassen möchte und anderen Müttern zeigen möchte, wie das Leben mit drei Söhnen und Beruf ist und auch, dass niemand perfekt ist und das auch gut so ist, doch in letzter Zeit habe ich es zeitlich nicht geschafft, viel für den Blog zu tun, da meine Bücher vorgehen und ich damit zu tun hatte. Ich werde aber auch weiterhin hin und wieder hierfür etwas verfassen und spätestens, wenn der Kleine im Kindergarten ist, regelmäßig am Blog arbeiten. 

Wie schon erwähnt, stand 2016 alles im Zeichen von El Puerto. Diese Reihe ist für mich auch etwas ganz Neues und ich gehe immer noch ganz aufgeregt an die Arbeit.

 

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Die Llora por el amor Reihe 2

 Nach den ersten Llora por el amor-Teilen, in denen es um Paco & Bella, Tito & Lucy und Rodriguez und Melissa geht, war mir klar, dass ich etwas ändern musste. Ich konnte mir nicht vorstellen, jetzt weitere Teile um die einzelnen Personen auf den Markt zu bringen. Ich wollte etwas Neues, eine ganz andere spannende Wendung und bin auf die Idee gekommen, etwas von der neuen Generation zu erzählen.

Ich wollte zeigen, wie schwer es für die Söhne von Paco, Juan und allen anderen ist, sich durchzusetzen, ihren Vätern zu beweisen, dass sie bereit sind, die Familias zu führen, doch sind die Väter überhaupt bereit, sich zurückzuziehen?  

Es ist sehr schwer gewesen, die Nachkommen der Männer zu beschreiben, besonders bei Leandro war es mir wichtig, beides in ihm zu vereinen. Die Härte von Paco und das Liebevolle und Verständnisvolle von Bella. Zudem versuchte ich auch immer wieder, die alten Hauptpersonen herausstechen zu lassen, sodass man einen guten Mix aus alt und neu hat.

Natürlich ist dabei eine Schwierigkeit, die Namen und neuen Personen so einzubringen, dass man nicht zu sehr durcheinander kommt. Es wäre unreal gewesen, zu schreiben, dass so viele Mitglieder der Familia nur zwei oder drei Nachkommen haben, zudem brauche ich auch immer eine größere Menge an Personen, um genug Möglichkeiten zum Schreiben zu haben. 

Der Hinterhalt, in den die alte Generation gerät, war eine wichtige Wendung, auch wenn es schwerfällt, können unsere Lieblinge auch nicht immer gewinnen und auch ihnen muss mal etwas passieren. Die Leser lesen natürlich nur die einzelnen Worte und sehen das Endergebnis, doch dahinter steckt immer viel Arbeit. Wie kann es passieren, dass diese Männer auf einen Hinterhalt hereinfallen? Wie sollen sie gefangen gehalten werden? So viele? Wie verpackt man das alles am besten? Es ist oft nicht leicht, einen Mittelweg zu finden, dass es real wirkt und doch so, dass die Leser damit leben können. 

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Die Llora por el amor Reihe

Nach so vielen Büchern und so vielen Liebesgeschichten muss ich immer noch sagen, dass diese Buchreihe, die mit der verbotenen Liebe um Bella und Paco begann, noch immer mein Baby, mein Highlight und ich denke sogar ich kann sagen, mein wichtiges Projekt war und auch für immer sein wird. 

Diese Erklärungen und das Hintergrundwissen zu der Buchreihe sollte man wirklich erst lesen, wenn man die Bücher schon kennt.

Ich habe ja schön öfter erzählt, dass mir die Geschichte um Paco und Bella schon länger im Kopf umhergeschwirrt ist. Aufgeschrieben habe ich sie allerdings erst nach einem Besuch des Filmes 'Sin Nombre'.

Wie es auch am Anfang des Buches beschrieben ist, sind meine Männer aber nicht wirklich mit den Männern dieser Gangs zu vergleichen, deswegen habe ich auch von Anfang an immer die Bezeichnung Familia verwendet, statt den Namen einer Gang zu benutzen.

 

Die Männer in meinen Büchern, in den Familias sind anders, sie sind gefährlich und skrupellos, gehen für ihre Familia über Leichen, aber dennoch haben sie tief in sich einen wunden Punkt und diesen trifft immer nur eine Frau. Und dass diese Geschichten meistens ziemlich umfangreich und kompliziert sind, wissen sicherlich mittlerweile viele von euch. 

Ich bin oft mit den Fragen konfrontiert worden, ob ich es richtig finde, über Familias und ihre Geschäfte zu schreiben. Ich selbst muss sagen, dass ich es ja schon abschwäche. Ich sage, dass sie größtenteils nicht mit Drogen handeln, dass sie eher ihre Geschäfte mit dem Schutz der Menschen und Waffenhandel betreiben, doch es ist natürlich auch klar, dass ich nicht schreiben kann, dass sie mit Donuts handeln, ich möchte ja glaubhaft schreiben, und wenn man sich Bücher über die Mafia holt, weiß man ja auch, was einen ungefähr erwartet, genauso ist es auch in meinen Büchern. Trotzdem hoffe ich und denke auch, dass meine Familias immer einen guten Kern haben, den ihr hoffentlich auch in den Büchern erkennt.

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Das Leben in der Öffentlichkeit

Wie würdet ihr damit umgehen, wenn ihr plötzlich in der Öffentlichkeit steht?

Bevor ich angefangen habe zu schreiben, habe ich mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie es für Menschen ist, in der Öffentlichkeit zu stehen, wie es ist damit umzugehen, wenn Menschen Interesse daran haben, wie du lebst oder wie es privat bei dir aussieht. 

Ganz am Anfang war all das auch noch nicht von so hoher Bedeutung, doch je mehr Leser ich bekommen habe, desto mehr kamen Fragen zu meinem privaten Leben, Interesse an meinem Leben und das erste Mal musste ich mir überlegen, wie ich damit umgehe. 

Zusammen mit meinem Mann habe ich mir dann überlegt, gar nichts preiszugeben. Ich bin keine Schauspielerin oder Sängerin, wo es wichtig ist, in der Öffentlichkeit aufzutreten. Viele Autoren leben zurückgezogen und man weiß nur sehr wenig über sie. Mein Schwager hat mir sogar einmal erzählt, dass er etwas zustellen sollte an eine Autorin, in ein Büro gekommen ist und ein Mann das Paket entgegennahm, der die ganze Zeit unter einem Frauennamen als Pseudonym geschrieben hat. 

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Mein ungewöhnlicher Weg zum ersten Buch - Glaubst du an das Schicksal?

Es gibt Menschen, deren größter Traum ist es, ein Leben lang ein Buch zu veröffentlichen. Sie studieren, machen Praktika, arbeiten in Verlagen, leben in dieser Welt der Bücher und schreiben teilweise jahrelang an einem Buch, was sie dann veröffentlichen. Sie bauen sich ihre Welt um die Bücher herum …

Und es gibt Menschen wie mich, die nicht einmal im Traum daran gedacht haben, jemals Autorin zu werden und denen dann die Bücher in ihre Welt folgen und sie dort einholen. 

Ich kann mir heute ein Leben ohne Bücher und das Schreiben nicht mehr vorstellen, genauso wenig habe ich mir aber damals ein Leben mit den Büchern und dem Schreiben vorstellen können. 

Wenn man mich fragt, wann das mit den Schreiben angefangen hat, würde ich ins Jahr 2010 zurückkehren, wo ich mich langsam diesem Thema gewidmet habe. Meine Mutter allerdings würde noch viel weiter zurückgehen. Sie würde zurückgehen in die Zeit, wo ich als zehnjähriges Mädchen in der Grundschule über meinen Aufsätzen gesessen habe.

Ich war bekannt dafür, dass ich lange Aufsätze schreibe und habe immer etwas länger Zeit von meiner Lehrerin dafür bekommen. Ich konnte nicht aufhören zu schreiben und meine Aufsätze wurden immer laut vorgelesen und besonders hervorgehoben und gelobt. Vielleicht war das damals schon der Beginn ...

Ab der Oberschule war all das aber vorbei, ich habe mich um alles andere gekümmert, nur nicht um Bücher. Das nächste Mal habe ich mich mit dem Thema Schreiben erst wieder beschäftigt, als ich 2010 mehr zu lesen begonnen habe.

Ich arbeitete damals in einem bekannten Autohaus, meine Kinder waren nicht mehr ganz so klein und endlich konnte ich mir mal wieder ein paar Bücher durchlesen, die Jahre zuvor kam ich kaum zu solchen Auszeiten. 

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Du bist Autorin? Viele Fragen und erstaunte Gesichter.

Die erste Reaktion, wenn ich erzähle, dass ich Autorin bin, sind neben erstaunten Gesichtern viele Fragen:

Du bist Autorin? Was genau schreibst du? Wie wird man Autorin und wie ist es überhaupt, eine Autorin zu sein?

 

 

Wenn ich über meinen Beruf spreche, bemerke ich nicht nur erstaunte Gesichter, sondern werde auch sehr viel darüber ausgefragt, also werde ich mir hier mal die Zeit nehmen und einige Fragen rund um das Leben einer Autorin beantworten.

Als erstes gehe ich auf die Frage ein:

Wie ist das Leben als Autorin?  

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